Danielle Spera

Danielle Spera

Direktorin des Jüdischen Museums in Wien und Autorin der jüdischen Zeitschrift NU.


Danielle Spera absolvierte an der Universität Wien das Studium der Publizistik- und Politikwissenschaften und promovierte 1983 zum Doktor der Philosophie.

Sie arbeitete bereits während ihrer Studienzeit im ORF - beginnend 1978, zuerst in der Auslandsredaktion der Zeit-im-Bild-2 anschließend bei der Sendung Wochenschau. Nach Abschluss ihres Studiums kehrte sie in die ZIB-Auslandsredaktion zurück, wo sie als Reporterin in den verschiedensten Ländern eingesetzt war. Von 1987 bis 1988 war Dr. Danielle Spera als ORF-Korrespondentin und stellvertretende Leiterin des ORF-Büros Washington tätig.

Mit ihrer Rückkehr nach Wien übernahm sie 1988 die Moderation der Zeit im Bild 1, und setzte ihre Reportertätigkeit in vielen Ländern fort, vor allem in Nahen Osten und moderierte die Sendung „Brennpunkt“. Bis Mai 2010 war Spera als Moderatorin der Zeit im Bild und vieler Sondersendungen tätig.

Ab 1. Juli übernimmt Dr. Danielle Spera die Leitung des Jüdischen Museums Wien. Zu Ihrem Verantwortungsbereich gehören das Museum Dorotheergasse 11, sowie das Museum auf dem Judenplatz 8, 1010 Wien.

„Ich engagiere mich im Klub für Frauen, weil ich mir sicher bin, dass wir durch unsere Vernetzung von Frauen aus den verschiedensten Bereichen des öffentlichen- und Wirtschaftslebens viel zu einer Bewusstseinsbildung in Sachen Frauenförderung beitragen können. Mit unseren Kampagnen und Veranstaltungen setzen wir konkrete Schritte, um auf die notwendigen Veränderungen aufmerksam zu machen und entsprechende Entwicklungsschritte zu forcieren.“

Von 1990 bis 2002 war sie Lehrbeauftragte am Institut für Publizistik der Universität Wien, seit 2000 ist sie ständige Autorin der jüdischen Zeitschrift NU und hat zwei Bücher über den Aktionskünstler Hermann Nitsch verfasst.

Danielle Spera lebt mit ihrem Mann, dem Psychoanalytiker Martin Engelberg, und ihren drei Kindern in Wien.